In der Nachkriegszeit entwickelte A. Friedrich ein Universal-Motorgerät (UniMog), eine Art Schlepper, Arbeitsmaschine und Geräteträger in einem. Anfang der 1960er Jahre stieg die Nachfrage nach dem leistungsfähigeren Unimog 406. Für das Fahrzeug wurden speziell neue Reifen entwickelt, sowie ein neues Hydrauliksystem für den Antrieb neuer Anbaugeräte. Während der späten 1960er Jahre entwickelte sich dieser Typ zu einer beliebten Baureihe. Allerdings ließ die Nachfrage Mitte der 70er Jahre stark nach, da noch neue Typen auf den Markt kamen. Ab 1979 wurde der 406 nicht mehr nennenswert weiterentwickelt.
Unser Unimog ist für die Nutzung als Zweiwegefahrzeug ausgerüstet, d.h. er kann sowohl auf der Straße als auch auf Gleisen fahren. Dafür hält er die für Eisenbahnfahrzeuge gültigen Fahrzeugbegrenzungslinien ein und ist mit entsprechenden Signallichtern und akustischem Warnsignal ausgestattet. Bevor das Fahrzeug zu uns kam war er im Werk Gernsheim der Merck KGaA eingesetzt.
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