Bahnwelt Update (KW46/2023)

Instandsetzung der Drehscheibe
In den letzten Wochen gingen die Arbeiten an der Drehscheibe fleißig weiter.
Der komplette Neuanstrich nach Entrostung ist weitestgehend abgeschlossen. Es folgen noch einige Nacharbeiten. Dabei lautet das Motto nicht: „Außen hui und innen pfui“ – natürlich wird auch das Wärterhäusschen innen saniert, damit die Drehscheibenwärter zukünftig einen ansehnlichen Arbeitsplatz haben werden. Die Überarbeitung der Elektrik ist ebenfalls in der finalen Phase. Nun folgen noch einige Arbeiten rund um die Gleise der Drehscheibe.
Sanierung des Lokschuppendachs

Fristgerecht und im Kostenrahmen konnte die standortnahe Firma Höhne-Bedachungen nun Anfang November Ihren Auftrag zur Dachgrundsanierung von Teilflächen des alten Lokschuppens abschließen. Die Arbeiten umfassten die komplette Entfernung der nicht mehr tragfähigen, weil über die Jahrzehnte geschrumpften Dachverschalung aus 25mm starken Holzleisten einschließlich der dazugehörigen Dachdichtung. Mit 550 m² wurden auf gut einem Drittel der Dachflächen in den vergangenen zehn Wochen nun 40mm dicke Hölzer aufgebracht und zweilagig mit Unterlagsbahn und Bitumenschweißbahn versehen. Ergänzend konnten im Zuge der Gerüststellung für die Dachsanierung auch die Spenglerarbeiten an der Traufe der Außenwand ausgeführt werden. Alle Dachrinnen und Fallrohre sind nun erneuert, sodass das Mauerwerk des denkmalgeschützten Gebäudes wieder nachhaltig gegen Nässe geschützt ist.

Für den Verein war dieses Projekt eine erhebliche finanzielle Herausforderung obwohl sich der Gebäudeeigentümer DB Immobilien vertraglich und einmalig mit einem durchaus nennenswerten Betrag beteiligt hat. 

Nun fehlt nur noch die Montage der historisch belegten Essen der Rauchabzüge auf den einzelnen Schuppengleisen, die – in der eigenen Werkstatt des Museums nach Originalunterlagen hergestellt – auf Ihren Einbau warten.

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