Trotz der kalten Tage im Dezember und Januar haben die Kollegen der Firmen „DampfCraft“ und „Eisenbahnwerkstätte Gera“ die Arbeiten am Kessel durchgängig seit September in Richtung Druckprobe weiter fortgeführt.
Die vorbereiteten Bodenanker wurden eingenietet und dampfdicht verstemmt. Ebenso die neuen Stiftschrauben der Kesselauflagen.
Die neuen, bereits eingebauten Deckenanker wurden aufgedornt und „gedöppert“. D. h. die Kontrollbohrungen wurden mit einem Dorn geweitet und die Überstände mit einem Stemmer abgerundet. Somit kann das Feuer diese später nicht beschädigen.
Außerdem wurde der Dampfdom mit neuen Stiftschrauben ausgestattet.
Als Vorbereitung für den Rohreinbau mussten alle Rohrlöcher in der Rauchkammer- sowie in der Feuerbüchsrohrwand blank gebürstet werden.
Im Dezember konnte endlich mit dem Einbau der Kesselrohre begonnen werden. Auch hier mussten beide Rohrenden blank geschliffen werden.
Vorher musste noch das Dampfentnahmerohr eingebaut werden. Hierdurch wird der Dampf z.B. für die Luftpumpe aus dem Kessel entnommen.
Der Jahr 2026 begann mit dem Einwalzen der Rohre in beide Rohrwände …
… sowie dem „Bördeln“ der Rohre in der Feuerbüchse. Auch diese Arbeit dient dazu, die Rohre gegen Abbrennen durch das Feuer zu schützen.
Parallel zu allen Arbeiten wurden immer wieder einige Stehbolzen „gedöppert“. Da dies aufgrund der großen Anzahl Stehbolzen sehr zeitraubend und kräftezehrend ist, wurden die Arbeiten in kleineren Etappen durchgeführt.