Die Lokomotive dieser Baureihe war eine Eigenkonstruktion der Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE). Sie lehnte sich an die preußische G 8.2, hatte jedoch zahlreiche Änderungen, z.B. war sie deutlich länger und wirkte daher nicht so gedrungen. Sie waren in erster Linie für den schweren Güterverkehr zwischen Hamburg und Lübeck vorgesehen. Da diese Lokomotiven auch im Personenzugverkehr eingesetzt werden sollten, wurden das Laufwerk und die Bremsen für eine Höchstgeschwindigkeit bis 75 km/h konstruiert. Nach der Verstaatlichung der LBE im Jahre 1938 kamen diese Loks zur Reichsbahn und wurden als 56.30 eingereiht.
Unsere Lok wurde 1929 in Dienst gestellt und 1938 von der Reichsbahn übernommen. Nach dem Krieg blieb sie in der britischen Zone und wurde schon 1950 von der DB ausgemustert. Bis zur endgültigen Ausmusterung im Jahr 1975 war sie eine Werkslok bei verschiedenen Unternehmen, zuletzt auf der Grube Carl Alexander in Baesweiler bei Aachen. 1975 kam sie in unser Museum und ist das einzig erhaltene Exemplar dieser Baureihe.
HERSTELLER
BAUJAHR
AUSMUSTERUNG
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
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