Im Jahre 1925 beschaffte die Deutsche Reichsbahn zunächst einige Versuchs-Kleinlokomotiven. Diese Lokomotiven hatten Verbrennungsmotoren, die später die Dampftraktion ablösen sollte. Nachdem die Tests positiv verlaufen waren, teilte die Reichsbahn ab 1931 die weitere Beschaffung in zwei Leistungsgruppen ein:
– Leistungsgruppe I: Lokomotiven bis 39 PS und max. 30 km/h Geschwindigkeit. Sie waren vorgesehen für Rangiereinsätze auf kleinen Bahnhöfen unter einfachen Bedingungen
– Leistungsgruppe II: Lokomotiven von 40 – 150 PS. Mit ihnen sollte geschultes Personal Rangieraufgaben in Einmannbedienung erledigen können
Zur Bezeichnung der Lokomotiven der Buchstabe K eingeführt, diesem folgte ein Index für den verwendete Antriebsart: b (Benzol) für Benzinmotor und ö (Öl) für Dieselmotor. Bei Lokomotiven mit einem Flüssigkeitsgetriebe wurde noch der Buchstabe „f“ angehängt. Bei der Deutschen Bundesbahn wurden sie ab 1968 als Baureihe 311 bzw. 321-324 geführt und bei der Deutschen Reichsbahn 1970 als Baureihe 100.
Die Kö 3504 ist eine Werklok, die Mitte der 50er Jahre bei Chemische Werke Albert eingesetzt war und dort nach der Übernahme des Werkes durch die Hoechst AG die Nummer 35-04 erhielt. 1983 wurde die Lok ausgemustert und der Fahrzeugsammlung unseres Museums gestiftet.
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