© Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein

Update 21.09.2014:

Heute war es soweit: 23 042 fuhr erstmals seit fast zwei Jahren wieder unter Dampf! Zwar zunĂ€chst nur innerhalb des MuseumsgelĂ€ndes, aber trotzdem erfĂŒllte es uns mit Stolz, sie wieder dampfend und zischend zu erleben und vorfĂŒhren zu können. Es sind noch ein paar kleinere MĂ€ngel zu beheben, dann können wir die Lastprobefahrt angehen.

 

 

 

Update 17.09.2014:

Gestern haben wir die 23 042 erstmals wieder angeheizt.  Dieser Test ist zu unserer und zur Zufriedenheit unseres EisenbahnsachverstĂ€ndigen verlaufen. Heute werden noch einige Armaturen abgedichtet; morgen wollen wir sie auf Betriebsdruck (16 bar) hochheizen, um alle Aggregate testen zu können. Wenn alles funktioniert, wird sie seit nunmehr fast zwei Jahren die ersten Meter mit eigenem Dampf im Bw zurĂŒcklegen. Wenn auch dieser Test zur Zufriedenheit des SachverstĂ€ndigen verlĂ€uft, können wir Ihnen die 23 042 am kommenden Wochenende zum Dampflokfest unter Dampf prĂ€sentieren.

  

Wie es bei historischem Material fast schon unausweichlich ist, hat sich bei der detaillierten Untersuchung der Lok gezeigt, dass zweckmĂ€ĂŸigerweise weitere Instandhaltungsarbeiten durchgefĂŒhrt werden mussten. Diese haben unseren ursprĂŒnglich kalkulierten Kostenrahmen doch sehr strapaziert. Wir wĂŒrden uns sehr freuen, wenn Sie dazu beitragen möchten, unseren Etat etwas zu entlasten und einen Original-Stehbolzen zu Ihrer Eisenbahnsammlung (oder als Grundstein fĂŒr eine zu beginnende Sammlung oder einfach nur, weil Sie ein gutes Werk tun wollen) "erspenden". Alle Informationen zu unserer Stehbolzenaktion finden Sie nachstehend.

Vielen Dank fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung!

 

Die 23 042 im Neckartal Foto: Bastian Clond

 

Die Dampflokomotive 23 042 der Stiftung Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein (1954 bei Henschel in Kassel gebaut) ist im wahrsten Sinne des Wortes das „Zugpferd“ unseres Eisenbahnmuseums. Rund 1700 Pferde ziehen am Zughaken, wenn der Heizer ordentlich Feuer gemacht hat und der LokfĂŒhrer Dampf gibt. Bis Ende 2012 hat sie bei ihren EinsĂ€tzen im Großraum Darmstadt und außerhalb bei vielen Erwachsenen und Kindern in unseren SonderzĂŒgen und an der Strecke strahlende Gesichter erzeugt.

Auf der Hafenbahn in Frankfurt

 

Bei Gundelsheim

Aber auch Dampflokomotiven mĂŒssen zum „TÜV“. Nach acht Jahren Betriebszeit ist eine sogenannte Hauptuntersuchung durchzufĂŒhren, bei der die Lokomotive grundlegend auf SchĂ€den und Abnutzungen untersucht wird. Die sog. „Frist“ fĂŒr die 23 042 war im Dezember 2012 abgelaufen. SelbstverstĂ€ndlich möchten wir sie als eine der letzten ĂŒberhaupt fĂŒr die Deutsche Bundesbahn gebauten Dampflokomotiven wieder in Betrieb nehmen, um sie auch weiterhin als Attraktion in SĂŒdhessen und anderswo historische SonderzĂŒge ziehen zu lassen. Deshalb haben wir unverzĂŒglich mit den Arbeiten zur Hauptuntersuchung (HU) begonnen.

Museumsbahnvereine, die nicht ĂŒber ausreichend qualifiziertes Personal verfĂŒgen, mĂŒssen ihre Dampflokomotiven bei gewerblichen Ausbesserungswerken untersuchen lassen; dies kann schnell einen höheren sechsstelligen Betrag kosten. Die Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein verfĂŒgt allerdings ĂŒber gut ausgebildete, ehrenamtlich tĂ€tige Mitarbeiter und ĂŒber eine mit Spezialwerkzeugen gut ausgerĂŒstete Werkstatt, sodass wir die erforderlichen Arbeiten grĂ¶ĂŸtenteils selbst sachkundig ausfĂŒhren können. Dennoch mĂŒssen einige Arbeiten an Drittfirmen vergeben werden, die unseren Etat erheblich belasten.

Bei der erforderlichen KesselprĂŒfung stellte sich heraus, dass wesentlich mehr sogenannte "Stehbolzen" getauscht werden mussten, als ursprĂŒnglich gedacht. Da nicht nur die Herstellung, sondern insbesondere das Einschweißen der Gelenkstehbolzen erheblichen zusĂ€tzlichen (Kosten-)Aufwand verursacht hat, haben wir derzeit noch eine DeckungslĂŒcke von ca. 30.000 €. FĂŒr unsere Stiftung bedeutet diese Ausgabe eine ganz erhebliche Belastung; andere förderungswĂŒrdige Projekte der Bahnwelt werden fĂŒr lĂ€ngere Zeit zurĂŒckgestellt werden mĂŒssen.

Die Stiftung Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein bittet Sie deshalb um Ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr dieses anspruchsvolle und fĂŒr Darmstadt und die Region attraktive Projekt.

Jeder Spender, der 50 € oder mehr spendet, erhĂ€lt als kleines Dankeschön einen ausgebauten Original-Stehbolzen der 23 042!

Unsere Kontoverbindung lautet:

Sparkasse Darmstadt
Konto-Nr. 71 39 10
BLZ 508 501 50
IBAN: DE41 5085 0150 0000 7139 10, BIC: HELADEF1DAS
Stichwort: „HU 23 042“

Bitte vergessen Sie nicht, auf dem ÜberweisungstrĂ€ger Ihre Adresse anzugeben, damit wir Ihnen den Stehbolzen zuschicken können.

Wenn Sie ein paypal-Konto haben, geht es noch einfacher: Einfach auf diesen Button klicken:

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(Verwendungszweck: HU 23 042)

 

Im Folgenden aktuelle Bilder der 23 042: