© Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein
Uniformtr├Ąger┬áUniformm├╝tzen
Aktive des Museums beim Fotoshooting in den historischen Uniformen/Ausstellungsraum mit Uniformm├╝tzen

Ziel der Ausstellung ist die chronologische Darstellung der Uniformen und Dienstkleidung der Deutschen Eisenbahner von den Anf├Ąngen um 1835 bis zum Ende des Staatsbahnprinzips bei den Deutschen Eisenbahnen 1993. Gruppiert in Privat- und L├Ąnderbahnen bis 1920, DRG und DR (alt) bis 1946/47 und DB und DR (DDR) bis 1993.

Ausgangspunkte hierbei sind zun├Ąchst die beiden Bahnverwaltungen, welche die Stadt Darmstadt zuerst ber├╝hrten. Ausgestellt werden Uniformen der Main-Neckar-Bahn (Ff/M-DA-HD bzw. MA, 1846), der Main-Weser-Bahn (F-MR-KS), sowie der Main-Rhein-Bahn (AB-DA-MZ) als Teil der Hessischen Ludwigsbahn (HLB), (1853). Sodann Uniformen der Bahnen der territorial unmittelbar anschlie├čenden Staaten wie Bayern, Pfalz, Baden, Hessen-Nassau, Hessen-Cassel und die Freie Reichsstadt Frankfurt, die drei letzteren geh├Ârten ab 1866 zu Preu├čen und wurden ab 1897 als Preu├čisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft zusammengefasst. Au├čerdem Uniformen der anderen L├Ąnderbahnverwaltungen wie W├╝rttemberg, Oldenburg, Mecklenburg, Sachsen, Hannover bis 1866 und die Reichseisenbahnen Elsa├č-Lothringen (1871-1918).

Darstellungsmittelpunkt ist naturgem├Ą├č die Uniformierung/Dienstkleidung der eigentlichen Bahnbediensteten, verkn├╝pft mit verschiedenen Randgebieten wie Eisenbahn-F├Ąhrdienst, Bahnpolizei (inkl. Bahnschutz, TraPo), Bahn-Musik, Bahn-Feuerwehr, Dienstleister (Mitropa, DSG), Bahnpost, Milit├Ąreisenbahn (Preu├čen und Bayern) und Bahn-Kfz (Bahnbus, Schwerlastgruppe). Die Pr├Ąsentation der Randgebiete ist aus Platzgr├╝nden als Wechselausstellung konzipiert.

Dar├╝ber hinaus sollen die Auswirkungen verschiedener Einfl├╝sse wie Zeitgeschmack (beispielsweise vom hochgeschlossenen Rock zum Zivilkragen), Staatsverst├Ąndnis (Prunk in der Zeit der Jahrhundertwende 19tes auf 20stes Jahrhundert, betonte Schlichtheit in der Weimarer Zeit, Militarisierung der Erscheinung im 3. Reich, sowjetischer Einfluss bei der Reichsbahn der DDR um 1950), kritische Versorgungssituation in Notzeiten (1919, 1946) und die Erkennbarkeit des Wandels vom Obrigkeitsgedanken hin zur kundenorientierten Dienstleistung dargestellt werden.

Die ausgestellten St├╝cke sind gr├Â├čtenteils Originale, teilweise aber auch originalgetreue Nachfertigungen. Der Umfang der Sammlung hat die gew├╝nschte Vollst├Ąndigkeit noch nicht erreicht, es wird jedoch st├Ąndig daran gearbeitet.